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  von nie geführten Gesprächen und Briefen..... 05.08.2021 16:41 (UTC)
   
 

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Gespräch mit einem Toten: Peter von der Osten-Sacken

Vom universellen Mysterium der universellen Mysterien
  1. 03. 2021


Bild: NASA – das offene Universum ohne Anfang und Ende

Der große Astronom und Astropyhsiker der ehemaligen Sternwarte Lübeck, Peter von der Osten-Sacken schrieb in seinem berühmten Buch „Wanderer durch Raum und Zeit“ den bemerkenswerten Satz von dem „unendlich endlich Universum“. Dieser Satz ist sicherlich aus der Unwissenheit von Zusammenhängen mit der Prähistorie wie deren Überlieferungen, entstanden.

Interessant hierbei ist, dass Wesen, die sich eben mit derartigen Themen studienhalber wie Intellektuell damit beschäftigen, egal welcher Wesenheit sie zugehörig sind, zu eben genau diesen Erkenntnissen gelangen. Denn würden sich die heutige Wissenschaft ein wenig mehr mit den prähistorischen Überlieferungen der „Wissensbringer aus den Tiefen des Universums“ beschäftigen, so wie es in den Überlieferungen der alten Wissensbringer geschrieben steht, die eines Tages in unserer Sonnensystem herabstiegen, so könnte man erkennen, die universellen Mysterien waren schon einmal erforscht, wie man das Wissen unserer Welt hinterlassen hat für Generationen, die es eines Tages verstehen würden.

Diese Hinterlassenschaften finden sich in astrophysikalisch-mathematisch ausgerichtetetn Bauwerken wie z.B. einiger Pyramiden über die Welt verteilt wieder, wie aber auch in textlichen wie wissensgablichen Überlieferungen wieder, die wir versteckt in den Religionen als Erhalt dieser Texte, finden können. Und da werden das universellen Mysterium der universellen Mysterien wie folgt beschrieben, was sich mit den heutigen Forschungen, speziell der Quantenphysiken, siehe z. B. des berühmten Professor Michio Katu, finden läßt. Womit sich die heutige Forschungen, die die alten Wissenüberlieferungen nach wie vor unbeachtet läßt, jedoch mehr und mehr näher kommen, wie diese bestätigen. Einzig Albert Einstein und einige Kollegen seiner Zeit, wie auch Robert Oppenheimer, kamen diesen Erkenntnissen näher.

Hernach sprechen die Überlieferungen der ehemaligen Wissensbringer wie auch unserer Schöpfer davon, das das Wissen einst aus den Tiefen lange vor unseren Zeiten, zur Erde gebracht wurde, wonach die göttliche Schöpfung aus dem „Ur-Gedanken“ heraus entstanden ist. Aus diesem Urgedanken, der als Energie sich ausbildete wie den Raum schuf, entstand dann das materielle Universum mit seiner Raumzeit, seiner ewigenlichen Wiederkehr und Vergänglichkeiten von Gebären und Tod. Ein Vorgang, der nach wie vor existiert wie Alles am Werden wie Sein erhält.

Dieser Urgedanke erzeugte in seinem unendlichen Mysterium nun neun Universen, die miteinander korrespondieren, wie von den sich dort entwickelten Wesenheiten in einigen Fällen dazu befähigten, nun Raum und Zeit durch Wissenschaft und Technik zu beherrschen, wie zu überwinden. Die Neugierde dieser Wesenheiten führt nun zu allen Zeiten zu den Fragen des Ursprungs des göttlichen ersten Gedankens, der jedoch niemals letztendlich erreicht werden kann und unlösbar bleibt, wie zu den Fragen nach der Herkunft, der Zeit und dem Wohin.

Selbst diese Fragen sind durch altes Wissen, den heutigen Menschen hinterlassen worden. Danach ist es so, und das wird von der heutigen Forschung zwar erahnt, jedoch noch nicht begriffen, da sie die Altquellen nicht sehen oder verstehen wollen, dass es sich hier, wie von Peter von der Osten-Sacken in genialer Weise richtig erkannt, um einen unendlich-endlichen Prozeß handelt. Denn so wie die Universen auseinanderdriften, jedoch durch den Urnebel als unbekannte Kraft im Gleichgewicht gehalten bleiben, nähern sie sich in unbestimmbarer Zukunft alle auf einen Punkt zu, der sich dann im Schöpfungsgedanken wie wohl auch mit dem Bewußstseinsuniversum als Ableger des Schöpfungsgedankens, aus den alles Wissen in den Wesenheiten des Universums wiederzufinden ist zusammen, um sich dort in etwas Neues zu verwandeln.

Allein dieses Ineinanderfließen aller Universen aus Raum und Zeit, aus Materie und Energie wie des Bewußtseins des übergeordneten Universums in dem Zusammentreten mit dem Schöpungsgedanken, wird etwas Neues entstehen lassen. Und hier beginnt nun das unerforschbare Mysterium der Mysterien der Schöpfung eines Gedankens, da nicht erkannt werden kann, entsteht nun ein neuer Zyklus des bisherigen Zeit-Raumgefüges mit seinen materiellen Raumzeit-Welten, oder wird daraus ein völlig neues Universum als Bewußtseinsuniverum, das nun alle Formen des Seins als lebende Einheit eines Universums zusammenfaßt. In einer nicht bestimmbare Zukunft, worauf heute gemäß der Aussagen der Wissensbringer, alles hinsteuert.

Aber die Forschung wird, wie schon heute in etlichen Erkenntnissen erkennbar erkennen, das die Erkenntnis der Schöpfung eine immerwährende Frage bleiben wird, wie das Mysterium der unendlichen Mysterien der Universen, immer auch eine offene Frage bleibt.

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Gastbeitrag von Dr. Gunter Bleibohm, Philosoph

27. 02. 2021

Stufen der Freiheit
 
Worin die Freiheit besteht, fragst du? Nichts Macht über sich gewähren, keinem Zwang, keinem Zufall, und das Schicksal mit Gleichmut ertragen.
 
Seneca, Epistulae morales 51,9

Freiheit, Freiheit, immer wieder der Ruf nach Freiheit. Forderungen nach Freiheit für diesen und jenes. Endlose Wiederholungen, immerwährend, überall. Aber wisst ihr, was ihr fordert? Was für eine Freiheit wollt ihr? Welche Freiheit für wen, für was, warum, wozu? Seid ihr fähig, seid ihr stark genug, Freiheit zu ertragen? Wisst ihr, dass Freiheit auch eine fürchterliche Glut sein kann, die euch verzehrt, auffrisst, zur Verzweiflung treibt? Man muss der Freiheit gewachsen sein, man muss ihre zerstörende Wirkung aushalten, man muss in der Lage sein, Freiheit zu leben. Wenn ihr meint, ihr seid frei, wenn ihr im eigenen Land ungehindert leben könnt, wenn ihr alle paar Jahre eure Meinung durch das Kreuz auf einem Wahlzettel kundtun dürft, wenn ihr euer Land verlassen dürft, wenn ihr nicht eingekerkert seid, wenn das euer Begriff von Freiheit ist, dann seid ihr wahrhaftig frei, aber auf der niedersten aller denkbaren Stufen. Es mag euch genügen, es soll euch auch genügen, ihr bescheidenen Seelen, ihr anspruchslosen Menschvarianten. Eure innere Leere und Langeweile vertreibt ihr mit euren medialen Spielchen, mit Smartphone und viel Spaß, ihr Unfreien, ihr Abhängigen. Aber eure Genügsamkeit ist der Boden, auf dem euer Staat, eure Religion Herrschaft und Unterdrückung sät. Und eure Bescheidenheit ist auch eure signifikante Bescheidenheit im Handeln. Ihr freut euch über eure kleine Freiheit, seid zufrieden aber merkt nicht einmal, wie pervers ihr diese kleine Freiheit handhabt. Ist es euch schon einmal in den Kopf gekommen, die körperliche Freiheit, die euch so existentiell wichtig ist, auch euren Mitlebewesen zu gewähren? Könnt ihr euch vorstellen, dass die körperliche Freiheit auch dem Verlangen von Tieren entspricht, Tiere, die ihr Freiheitsfanatiker gnadenlos einsperrt. Eure Freiheit ist ohne Moral, es ist die Freiheit von bewusstseinsgespaltenen Menschwesen!

Ihr lechzt nach Freiheit und merkt dabei nicht, wie ein Großteil von euch sich durch religiöse Phantasien wieder in Ketten legen lässt. Die zuvor beschriebene Freiheit ist die Freiheit eines Staates – primär eines westlichen Staates – die ihr selbst konterkariert, indem ihr euch durch Religionen knechten lasst. Oder ist es Freiheit, wenn der Moslem fünfmal am Tag den Kopf auf den Gebetsteppich drückt, oder ist es Freiheit, wenn der Christ den Rosenkranz bis zur Besinnungslosigkeit betet, oder ist es Freiheit, wenn der Jude mit seiner Kippa auf dem Kopf darauf achtet, dass er das richtige Geschirr verwendet? Meint ihr wirklich, ihr habt Freiheit verdient, wenn ihr sie leichtfertig auf anderen Gebieten für Glaubenshalluzinationen opfert? Ihr redet von Freiheit und liebt heimlich die Unterdrückung, die Unterwerfung, die Autorität, die euch mit absurden Regeln Unfreiheit diktiert.

Manche von euch erweitern dann diese kleine Freiheit, indem sie finanzielle Freiheit dazurechnen, sie fühlen Freiheit, wenn sie ökonomisch unabhängig sind, wenn das Leben frei von materiellen Sorgen ist. Selbst diese kleine Erweiterung der Freiheit aber überfordert schon einen Großteil von euch, denn sie wird dazu missbraucht, um alle Errungenschaften und Segnungen eines unbeschränkt vorhandenen Warenangebots zu nutzen, um sich gegen die Masse der Habenichtse abzugrenzen, um das eigene Selbstbewusstsein zu stabilisieren. Selbstbewusstsein und Konsum sind bei euch Synonyme. Welch kleiner Geist tritt dadurch zutage, aber ihr merkt es nicht, ihr fühlt es nicht, denn euer Empfinden ist stumpf, wohlstandsverstopft und ökonomieverdummt.

Die nächste Stufe auf der Leiter der Freiheit erklimmen nur noch wenige von euch, sie gelten schon als Ausnahme, teils als Sonderlinge, teils als Wesen, die es zu meiden gilt, teils als Exzentriker oder wohlwollend – was selten ist - als Intellektuelle. Es ist die verschwindende Minderheit von Menschen, die abseits des üblichen Meinungsstroms existieren, die ihr Leben, ihr Denken selbst gestalten, gestalten wollen, die Skeptiker des Zeitgeistes. Es sind die Menschen, die von der Demokratie gerne aussortiert werden, sollten sie sich einmal dazu hergeben, Standpunkte gegen die Staatsdoktrin oder gegen die geistbeherrschende Pflichtmetaphysik zu vertreten.
Das Kennzeichen eurer Demokratie ist Quantität und weniger Qualität. Ihr seid stolz darauf, gewohnt zu zählen und entwöhnt zu gewichten. Merkt ihr eigentlich, dass ihr den Bazillus der Niedrigkeit, der Mittelmäßigkeit damit züchtet. Nein, ihr merkt es nicht, ihr wollt es nicht merken, aber was das Schlimmste ist, ihr könnt es nicht merken, euer Denken ist kastriert.
Die geschilderten drei Stufen der Freiheit sind das Fundament der Freiheitspyramide, sie sind die Basis, die den körperlichen, den äußeren Teil des Freiheitsbegriffs abdeckt. Es ist schön und angenehm, wenn man zumindest die erste Stufe hat, es erleichtert das Leben, aber die Freiheit eines Individuums, die wahre Freiheit, die das Wesen immer begleitet, stützt und kaum wegnehmbar ist, findet sich nur im Bewusstsein. Die innere Komponente der Freiheit ist nicht durch Forderungen realisierbar, sie ist nicht einklagbar, sie kann nicht vorgegeben werden, sie muss gewollt sein, mühsam erlernt und erarbeitet werden. Es ist ein selbstgewähltes Gesetz des Wollens, ein Streben nach Erkenntnis, das man über seinen Lebenslauf hängen muss, das man befolgt, freiwillig, ungezwungen.

Auf den ersten Stufen sind es die stoischen Prinzipien der Selbstbeherrschung, der Selbstentwicklung, das mühsame Klettern auf der Leiter der praktischen Philosophie. Wer die Stufen dieser Treppe betritt, hat einen schweißtreibenden, ernüchternden und anstrengen Weg vor sich, einen Weg voller Rückschläge und Enttäuschungen. Wer die ersten Stufen gegangen ist, wer die Leidenschaften und Begierden seines Willen und Wollens kanalisiert und beherrscht, wer Macht, Reichtum, Armut aber auch Zorn kontrolliert oder gar zu verachten gelernt hat, der ist der Freiheit ein wesentliches Stück näher gekommen. Freiheit ist auf dieser Stufe abgekoppelt von Außendingen. Das Freiheitsstreben richtet sich auf die innere Zufriedenheit, auf die Seelenruhe, wie es die Stoiker nannten, auf den Gleichklang zwischen Denken und Sein, auf die Akzeptanz der täglichen kleinen und großen Schicksalszufälligkeiten, auf die Erkenntnis, welchen realen Stellenwert die eigene Existenz in der Welt, in der Natur, im Universum, im gesamten Sein hat. Die demütige und klaglose Einordnung in Schicksal und Geschehen. Merkt ihr, fühlt ihr, könnt ihr überhaupt noch spüren, wie weit die beobachtbare Tierwelt euch allein in diesem Punkt überlegen ist, wie weit ihr mit eurer pervertierten Hybris und eurem vernichtenden Anthropozentrismus euch von der Freiheit entfernt habt?

Erst wer seine Position in diesem Umfeld gefunden und verinnerlicht hat, kann die nächsten Stufen auf der Freiheitsleiter in Angriff nehmen. Es geht um nichts weniger auf dieser Stufe, als von der Angst vor Krankheit, Tod und Leiden frei zu werden. Ein nahezu unmögliches Unterfangen, aber ein Ziel, das anzustreben bleibt, ist doch die Stimme des Körpers oftmals lauter als die Stimme des Wollens und Sollens.

Die höchste Stufe menschlicher Freiheit besteht jedoch in der Fähigkeit, den Willen zum Leben, den stärksten aller Triebe - jedes Lebewesens und insbesondere des Menschen - gegebenenfalls negieren zu können, nicht aber negieren zu müssen! Es ist die Möglichkeit – und nur der Mensch hat diese Alternative - das Diktat der Geburt, die Zwangseinweisung in die Existenz zu widerrufen und den Lebens- und Leidensbefehl zu revidieren. Erst wer gezielt und ungezwungen, mental und real über seine eigene Existenz von Sein und Nichtsein die volle Entscheidungsgewalt hat und jederzeit bereit ist, diese Möglichkeit zu nutzen, hat die höchste Stufe der Freiheit erklommen. Wer den Willen zum Leben negieren kann, der schaut aus sicherer Warte auf die Fährnisse des Seins und alle Unwägbarkeiten des Lebens zerschellen an dem Felsen der höchsten Freiheit, an der Möglichkeit, jederzeit das Sein gegen das Nichts zu tauschen.

Versteht man mich? Verseht ihr die unterschiedlichsten Facetten und Abstufungen der Freiheit? Politische, soziale und kulturelle Freiheiten sind immer und in jedem Fall nur eine Teilerscheinung der großen Freiheitsidee, diese Idee die eine sengende, aber wärmende Glut in Herz und Verstand ihrer einsamen und seltenen Kinder werfen kann.

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Die Schule der Freiheit - „ich denke, also bin ich....“

 

  1. 02. 2021

Zum Titel muß ich mich selbst nun hinterfragen, ob es nicht heißen müßte „ich bin, also denke ich?“

Eine in der Tat schwierige Frage. Diese Fragestellung treibt mich nun im Alter um, weil die Antwort daraus eigentlich meine denkende Erkenntnis ist, die mich frei macht. Ein Zustand, der in meinem Umfeld eher als verworrener Greis angesehen wird, der fern der Lebensrealität den Bezug zum Leben wie zur Wirklichkeit verloren hat. Nun, er ist ja harmlos – aber irgendwie seinem Umfeld gegenüber nicht mehr wahrnehmbar, man kann ihm noch guten Tag sagen, ihm das Essen gönnen, aber auf sein Leben wie seine Handlungen Einfluß nehmen, prallt irgendwie ab. Ja, er ist zwar anwesend, aber irgendwie doch nicht da.

Man sagt deratigem Verhalten von Menschen, die nicht mehr der Norm zuzurechnen sind, viele Dinge nach wie Alterstarrsinn, in sich gekehrt, weltverloren oder was auch immer nach. Ja, die Freiheit macht derart frei, die innere Freiheit also, das die Umwelt und deren Menschen, diese Freiheit einfach nicht begreifen können. Ja, derartige Menschen kennen ihre Menschen sehr wohl, bei Enkeln gehen auch meist die Sonne auf, da sie irgendwie noch eine gewisse Unschuld von Kindheit ausstrahlen und so auf einen gedanklich gewordenen freien Menschen, der ansonsten das Hamsterrad irdisch genormter Gesellschaftsformen entflohen, kaum sonstige Berührungspunkte zu seinem Umfeld hat.

Es ist schon merkwürdig, man sammelt Erfahrung, steckt ein, bekommt Blessuren des Lebens und erkennt irgendwann – stopp – bis hierher und nicht weiter. Ich will nicht mehr den Normen und Zwängen unterworfen sein. Das Leben kann nicht aus genormten Rythmen bestehen und einem gesteuertem Erwartungshaltenssystem, das letztendlich jegliche Freiheit von Geist und Leben, verhindert bis verbietet. Es mag den engsten Lebensgefährten vielleicht schwer fallen, diesen neuen, alten Menschen in seiner unverständlichen Altersweisheit zu akzeptieren, aber man wird ihn akzeptieren und als versonnen und leicht weggetretenen Menschen ertragen. Denn man hält ihn nun für versonnen in einer eigenen Welt versponnen, die nicht erkannt wird, aber erduldet. Dieser Mensch behauptet, nun frei zu sein, keine Gesellschaftsnormen mehr zu kennen, geschweige sich an ihnen zu orientieren, fängt im Alter an Zigarren zu rauchen, genußvoll mit einem Glas Cherry, achtet nicht auf Gesundheit, führt wenn überhaupt, unverständliche Reden fernab der erlebten Welt, hört wenn überhaupt, wenn man hören kann oder möchte aus seinem Munde nur unverständliche Betrachtungen von Zeit, vom Anfang und Ende, von der Kurzweiligkeit von Leben, von dem Hamsterrad des selbstgewählten Daseins, von Unbegreiflichkeiten von Denkvorgängen, die so neben dem Leben liegen, dass das Leben darin nicht erkannt werden kann und vor Allem steht nun die selbst gewählte Freiheit in Konkurenz zur vermeintlichen Normalität. Eine Freiheit, die nur dieser alte Mensch zu kennen scheint, einer inneren Freiheit, die neben dem Alltag steht und ihn in eine andere Dimension des Daseins geführt hat, wo er sich des Lebens erfreuen kann an Dingen, die man sonst eigentlich gar nicht wahr nimmt. Und an einer Freiheit aus dem Inneren heraus, die bar jeglicher Verantwortung für sein Umfeld wie für sich selbst, besteht.

Und dieser unerklärliche Zustand gibt ihm ein fernliegendes Leuchten ins Gesicht, das nur als abgetreten und dem hiesigen Leben nicht mehr zugehörig, gewertet werden kann. Ja, er wirkt in sich Glücklich in seiner selbstgewählten Freiheit. Aber einer Freiheit, die die vermeintlich Freien schlicht nicht erkennen können. Aber, sie sind ja jünger und ein Jeder hat die Chance, seine Freiheit zu finden.


 
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Dr.Otto von Habsburg:

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Zivilisationsgeschichte unseres Sonnensystems