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  Rezensionen 03.12.2022 22:03 (UTC)
   
 

Rezensionen

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Winterzeit – Weihnachtszeit – Lesezeit

  1. 12. 2022

Es ist für uns eine Zeit angekommen, wo unser Geist Frieden und Freiheit braucht.

Es ist die sogenannte ruhige, besonnene Jahrzeszeit, wo man sich Stunden zur inneren Einkehr leisten sollte – und das mit einem guten Buch seines Interesses, wo Sie sich entspannte Spannung gönnen können.

Wenn Ihnen Wissen, Horizonterweiterung, wie Interesse der eigenen Herkunft, wie des eigentlichen „Seins“ des Lebens als Entspannungsmoment die nötige Kraft verleiht, sind sie hier richtig. Denn die Bücher von R. Kaltenboeck-Karow, wie seiner Forschungen der Prähistorie, der Zivilisations- wie Religionsforschung mit der Verbindung zur Weltraumarchaeologie, aber auch jüngerer Geschichte, werden Ihnen das liefern, was Sie vielleicht schon immer suchten.

Und sie erhalten eine Komplementärsicht zu bekannten Forschungen um Götter und Co. wie der Autoren Erich v. Dänicken und Anderen und darüber hinaus.

Sie sind also eingeladen, sich selbst Freude zu bereiten, wie Freunden und Bekannten wie Verwandten zu Weihnachten und anderer Geschenkmöglichkeiten, diese Freude weiter zu tragen.

https://www.amazon.com/~/e/B09DWCRWF7?fbclid=IwAR02RM0WhEeuEmAw6YyvdMHMDud0FURKlf4Je93qxapTf3cq42Ub_FAmsRU


Schlussmitteilungen

  1. 11. 2022

 

Liebe Internetfreunde und Anhänger von mir. Es ist nun so weit. Die lange vorbereitete Schlußphase meiner Beteiligungen im Netz, gehen dem Ende entgegen. Mit dem 31. 12. 2022 wird Schluß sein.

Ich hoffe aufrichtig, einen Wenigen ein wenig Freude mit meinen Beträgen geliefert zu haben wie Erkenntnisse, die so manches Mal nicht in den Zeitgeist passen. Über meine Zeit hinaus stehen jedoch meine Erkenntnisse und ein weinig Weisheit all Denen zur Verfügung, die das freie Denken und die Neugierde noch nicht eingeschläfert haben, wie sie auch nicht bereit sind, sich dem Massendenken, egal won welcher Seite er kommend, sich unterzuordnen, geschweige denn anpassen wollen.

 

Deshalb darf ich an dieser Stelle an die vielen Kolumnen erinnern, die ich schrieb, und die ja offensichtlich für ewig im Netz zu finden sein werden, da das Netz ja nicht vergißt. Weiterhin erinnere ich an meine zeithistorischen Bücher der Entwicklung der deutschen Völker in Europa von 1871 bis 1939, wo die Ereginisse, das Leben, wie der Zeit anders beschrieben stehen, als in normalen Geschichtsbüchern geschrieben steht. Denn es sind Erzählung aus Protokollen und Aufzeichnungen von Beteiligten der Zeit.


Weiterhin sei an den Bereich Zivilisations- wie Religionsgeschichte erinnert, wo meine Forschungen, ausgehend von meinen Großvater, mich in den Weltraum entführte und ich Dinge erforschen durfte, die geeignet sind, wie eben ein EvD und Andere es bereits ähnlich konnten, die Menschheitsgeschichte aus den Angeln zu heben. Wobei sich die meisten Forschungen irgendwie ergänzen und der berühmte Titel von EvD, in der Tat ein genialer Titel und punktgenau daher kommt: „Erinnerungen an die Zukunft“. Hier findet der geneigte wie neugierige Lese keine Wiederholung des lieben EvD., sondern ausgehend von einer völlig anderen Maxime und anders gesetzten Prioritäten eine Aufschlüsselung der kosmischen Geschichte unseres Sonnensystems, in das die Erde eingebunden ist und eigentlich teilweise andere Ergebnisse zeitigt, als die sonstigen Forschungen.

 

Auch was meine Arbeiten von Gemälden angeht, so habe ich diese aus körperlichen Gründen eingestellt, auch wenn diese Bilder einen Blick in meine Seele zulassen. Diese Arbeiten als mein spätes Lebenswerk betrachtet, werde ich in aller Bescheidenheit der Welt hinterlassen, der ich nun zurufen darf, gehet den Weg des Lichts, denn der Weg des Lichts ist der Weg der Erkennntis, der Weisheit, wie der Liebe zum Leben und zur Wahrheit. Widerstrebe demm allgegenwärtigen Trend des Weges des dunklen Lichtes, was der Weg ist, die Menschheit zu verschlingen und in das Vergessen des Universums zu führen. Als gescheitertes Experiment einer neuen Wesenheit auf der Erde von den sogenannten „Göttern“, die uns ihren Odem schenkten und uns die Anleitungen gaben, wie wir den Weg zum Licht gehen mögen.


Deshalb möchte ich diese Mitteilung nun mit den Weisheiten von Dr. Otto von Habsburg beenden und danke Denen, die sich so treu zeigten und auch meinen Humor in vielen Dingen teilten.

Euer Rainer Kaltenboeck-Karow      
   

Dr.Otto von Habsburg:

wer seine Vergangenheit nicht kennt, kann die Gegenwart nicht verstehen und die Zukunft nicht gestalten“

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Auf zur letzten Party......

  1. 11. 2022

Feiere wer kann, so lang er noch kann –

denn morgen könnte es vorbei wohl sein -

die „letzte Generation“ ist angetreten,

den Untergang zu predigen

mit Lust und Wucht hinein ins Verderben

wir haben eh nichts mehr zu erben

wir sind Jung und wolln auch noch Spaß

wie unsere Eltern und was vorher war

drum auf Ihr Geilen,

lasset uns Eilen

hinein ins Vergnügen

lasset uns lieben

bevor nichts mehr geht

wir kommen zu spät

dem Ende geweiht

wir sind nun bereit

haben alle Geschlechter ausprobiert

haben quergefickt bis die Erde bebt

nun sind wir bereit für die letzte Schlacht

und haben uns nur mitgebracht

wir werden Euch jagen und anklagen

wir werden Siegen über Eure Ignoranz

im allerletzten Totemtanz......


26. November 2022

"Sind keine Extremisten"

Geheimdienst-Chef verteidigt “Klima-Terroristen”

Bild: Christliches Medienmagazin pro, CC BY 2.0, via Wikimedia Commons

Inhalt

  1. Skandalöse Ignoranz

  2. “Begehen von Straftaten kein Extremismus”

  3. Erfinder der “Delegitimation”

  4. Parteipolitisches Kalkül

  5. Neubauers Offenbarungen

  6. Immer weitere Radikalisierung

  7. In bester Gesellschaft

  8. Weltuntergangssekte bis in höchste Stellen

Mit seinen Aussagen zu der radikalen Klimasekte „Aufstand der Letzten Generation“ hat der deutsche Bundesverfassungsschutzpräsident Thomas Haldenwang einmal mehr gezeigt, welche kolossale Fehlbesetzung er für sein Amt ist. Der Nachfolger des letzten qualifizierten und moralisch integren Behördnechefs Hans-Georg Maaßen, ein lupenreines Merkel-Geschöpf, hat jedes Maß und Mitte in seiner Amtsführung verloren.

Bei der viermal pro Jahr stattfindenden Gesprächsreihe „Demokratie-Forum im Hambacher Schloss“ erklärte Haldenwang, er sehe keinen Anlass für eine Beobachtung der “Letzten Generation” durch seine Behörde. Derzeit könne er nicht erkennen, so der Behördenchef in skandalöser Ignoranz, „dass sich diese Gruppierung gegen die freiheitlich demokratische Grundordnung richtet, und insofern ist das kein Beobachtungsobjekt für den Verfassungsschutz“, sagte er allen Ernstes.

Skandalöse Ignoranz

Zudem kritisierte er auch noch CSU-Landesgruppenchef Alexander Dobrindt, der gefordert hatte, im Zusammenhang mit Aktionen der Letzten Generation, die Entstehung einer „Klima-RAF“ müsse verhindert werden. Dem entgegnete Haldenwang: „Wenn ich diese Bemerkung von Herrn Dobrindt höre, kann ich nur sagen, aus meiner fachlichen Perspektive: Ich nenne das Nonsens“.

“Begehen von Straftaten kein Extremismus”

Das Begehen von Straftaten mache die “Letzte Generation” nicht extremistisch. „Extremistisch ist immer dann, wenn der Staat, die Gesellschaft, die freiheitlich demokratische Grundordnung infrage gestellt wird, und genau das tun die Leute ja eigentlich nicht“, behauptete Haldenwang. Vielmehr würde die “Letzte Generation” die Funktionsträger “zum Handeln” auffordern und damit zeigen, „wie sehr man dieses System eigentlich respektiert“.

Erfinder der “Delegitimation”

Dass jemand, der zu solchen geistigen Verrenkungen und einem derartigen Realitätsverlust fähig ist, für die Sicherheit der Bürger dieses Landes zuständig ist, muss jeden Demokraten schaudern lassen. Allerdings beweist Haldenwang mit solchen Abgründen wahrlich nicht zum ersten Mal, dass seine „fachliche Perspektive“ kaum vorhanden ist.

Parteipolitisches Kalkül

Ganz im Sinne seiner Dienstherrin, Bundesinnenministerin Nancy Faeser, erfand er den völlig grotesken „Phänomenbereich verfassungsschutzrelevante Delegitimierung des Staates “, um praktisch jeden Kritiker der Bundesregierung willkürlich zum Staatsfeind erklären zu können. Auch sieht er in der demokratisch gewählten und vom Programm her absolut grundgesetzkonformen AfD ein Ziel für die Beobachtung durch den Verfassungsschutz – rein aus parteipolitischen Kalkül seiner Strippenzieher in den Altparteien.

Neubauers Offenbarungen

Dass so einer die Augen vor den de facto terroristischen Umtrieben der Klimafanatiker verschließt, verwundert nicht im Geringsten. Dabei müssten bei jedem Staatsschützer, der echten Verfassungs- und nicht Regierungsschutz betreibt, alle Alarmglocken schrillen, wenn etwa die deutsche Fridays-for-Future-Chefin Luisa Neubauer (die die Aktionen der Letzten Generation immer wieder verteidigt) öffentlich mit dem Sprengen von Ölpipelines kokettiert.

Immer weitere Radikalisierung

Oder wenn sie im ZDF fabulieren darf, die angeblichen Anforderungen des Klimaschutzes ließen keine Wahl mehr „zwischen Zeit und Demokratie“. Die “Letzte Generation” und andere selbsternannten Klimaretter radikalisieren sich immer weiter und berauschen sich an der eigenen Hysterie, dass der Weltuntergang unmittelbar bevorstehe und nur sie ihn noch verhindern könnten, indem sie durch Attacken auf Kunstwerke und das Festkleben auf Straßen Druck auf Regierungen ausüben, um ihre absurden Forderungen zu erfüllen.

In bester Gesellschaft

Sogar Michael Buback, der Sohn des von der RAF ermordeten Generalbundesanwalts Siegfried Buback, erklärte, Parallelen zwischen der “Letzten Generation” und der RAF zu erkennen. Bei deren Aktionen sehe er „ideologisch bedingte massive Eingriffe in die Rechte anderer“, sagte er. Haldenwang und seine Kollegen in den Ländern ficht das alles jedoch nicht an. Damit ist er in der linksideologisch gleichgeschalteten deutschen “Geheimdienstfamilie” allerdings in bester Gesellschaft.

Weltuntergangssekte bis in höchste Stellen

Der Chef des Thüringer Verfassungsschutzes, Stephan Kramer, verwahrte sich ebenfalls – obwohl er selbst zugab, dass die Klimabewegung zunehmend von Linksextremisten unterwandert werde! – gegen Vergleiche mit der RAF. Kramer verstieg sich sogar zu der Behauptung, es sei wichtig, die Klimaschutz-Bewegung “nicht zu diskreditieren”. Deutlicher lässt sich nicht mehr demonstrieren, dass die Weltuntergangssekten bis in höchste staatliche Stellen hinein Sympathien und Narrenfreiheit genießen. 

https://www.wochenblick.at/politik/geheimdienst-chef-verteidigt-klima-terroristen/

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Wer billig will – bekommt auch nur billig.
  1. 10. 2022

Wir haben immer wieder das Problem im Büchermarkt, dass der Autor kaum noch einen Verlag findet, da das Risiko aufgrund der Veränderungen mit dem Internet, auf Ausgaben sitzen zu bleiben und Verluste zu schreiben, zu groß geworden ist. Die Bequemlichkeitsverblödung in der Bevölkerung im Büchermarkt, wie der geistigen Arbeiten der Autoren, ist leider unkalkulierbar, ausgeufert.

Peter Scholl Latour sagte bei Frau Maischberger einmal, „ich nehme in meinem Alter auf  Niemanden mehr Rücksicht, ich sage nur noch die Wahrheit“ Dieser Aussage habe ich mich angeschlossen. Für mich besteht also die Wahrheit darin, das die Bücherkonkurrenz des e-books zwar sinnvoll erscheint, jedoch die Preisschlachten bis hin zu 0-Preis-Werbeausgaben, in der Hoffnung, diese Leser würden das Buch nun als Werbeträger verbreiten, nicht stimmt. Diese Leser erhalten billig und bleiben auch nur billig. Meist machen sie sich auch noch einen Spaß daraus, Verrisse zu veranstalten um eine Verbreitung zu verhindern, worüber sie sich dann tierisch freuen können, wie erfolgreich sie waren.

Wer nicht bereit ist, meine Bücher mit viel Inhalt und geistiger Substanz wie Arbeit im e-book-Bereich mit 9,99 zu entlohnen, ist es nicht wert, meine Bücher zu lesen. Das Gleiche gilt für Buchausgaben, die in der Regel zwischen 15 und 25 Euro angeboten werden, resp. das historische Epos mit 600 Seiten, welches in einer Hochwertausgabe ca. 48 Euro kostet. Wem das zu teuer ist, muß halt Dumm bleiben und/oder ist es nicht wert, meine Bücher zu erhalten.

Meine Bücher sind nicht billig und der Leser erhält auch nicht billig. Selbst wenn er mit den Forschungen und Romanen oder Gedichtsbänden nichts anfangen kann oder er es als Meinung abtut, da es nicht seine Meinung sei und damit zeigt, das er es nicht verstanden hat, wird diesen Standpunkt verstehen können. Der von allen Schriftstellern geteilt werden sollte.

Hrzl

Euer R. Kaltenboeck-Karow

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Edith Stein – eine große Denkerin mit Ewigkeitswert ….

14. 08. 2022

Vor achtzig Jahren wurde Edith Stein ermordet – die Philosophin hat Wissen und Glauben in einen neuen Einklang gebracht

Edith Steins Hauptwerk stellt eine Antithese zu Heideggers «Sein und Zeit» dar. Obwohl die jüdischstämmige Katholikin ein originäres Denksystem entwickelte, ist sie heute wenig bekannt: höchste Zeit, ihr Werk zu entdecken.

Klaus-Rüdiger Mai 09.08.2022, 05.30 Uhr
    

 

In ihren jungen Jahre war Edith Stein (1891-1942) von einem tatkräftigen Optimismus angetrieben: Alles sollte besser werden.

Bettmann / Getty

Die Katholikin Edith Stein, die selig- und heiliggesprochen wurde, die Karmelitin, die wegen ihrer jüdischen Herkunft in Auschwitz ermordet wurde, war zuallererst eine bedeutende Philosophin. Der Öffentlichkeit nicht so bekannt wie Martin Heidegger oder Hannah Arendt, ist Edith Stein den beiden berühmteren Kollegen philosophisch ebenbürtig. Sie schuf eine eigene, originäre Philosophie. Vor achtzig Jahren verschleppten die Nationalsozialisten sie nach Auschwitz, wo sie zusammen mit ihrer älteren Schwester Rosa gleich nach ihrer Ankunft am 9. August umgebracht wurde.

Drei Jahre später erfuhr Edith Steins treuer Freund aus Studientagen, der Philosoph Fritz Kaufmann, im amerikanischen Exil von ihrem Tod. Die Erschütterung über diese Nachricht führte Kaufmann die Feder in einem Brief an einen Kollegen: «Ich bin untröstlich über Edith Steins Tod, obwohl ich immer noch hoffe – vielleicht gegen alle Hoffnung –, dass die Nachricht sich als irrig erweist. Mit Hans Lipps und mit ihr sind meine besten Göttinger Freunde dahin, und das Leben erscheint soviel ärmer. (. . .) Sie war der gute Geist in unserem Kreis und sorgte für alle und alles mit wahrer schwesterlicher Liebe (auch für Husserl, als er so schwer krank war, 1918).»

Edith Stein gehörte einem begeisterten Kreis von angehenden Philosophen an, der sich kurz vor dem Ersten Weltkrieg in Göttingen um Edmund Husserl versammelt hatte. Fritz Kaufmann war Teil der Gruppe, Hans Lipps, der Pole Roman Ingarden, der Elsässer Jean Héring, der Russe Alexandre Koyré, der später nach Frankreich weiterzog, Husserls Assistent Adolf Reinach – die Seele und der intellektuelle Mittelpunkt von Husserls Schülern –, der im Ersten Weltkrieg fiel. Stein, die am 12. Oktober 1891 in der Hauptstadt des schlesischen Preussen an Jom Kippur geboren worden war, war 22 Jahre alt, als sie 1913 in diesen Kreis eintrat.

«Lassen Sie doch all das Zeug»

Ihren Vater hat Edith Stein nicht kennengelernt, denn Siegfried Stein war kurz nach ihrer Geburt gestorben; seiner Frau hat er neben der Sorge um sechs Kinder einen überschuldeten Holzhandel hinterlassen. Auguste Stein war eine kluge und durchsetzungsfähige Frau, die als Matriarchin die Familie zu Wohlstand führte und bald schon als bester Holzhändler Breslaus galt. In einer deutsch-preussisch-liberalen Familie aufgewachsen, begann Edith Stein 1911 an der Universität Breslau Germanistik, Geschichte, Philosophie und Psychologie zu studieren. Sie geriet ins Umfeld des Psychologen William Stern.

Die jungen Leute, auch Edith Stein, trieb ein tatkräftiger Optimismus an, alles sollte besser werden. Es waren die Jahre der Jugendbewegung, der Schulreform, der Lebensreform. Die Jugend «möchte nicht mehr, wie bisher, zwangsweise erwachsen sein müssen, sondern wirklich jung sein dürfen», schrieb der führende Reformpädagoge jener Zeit, Gustav Wyneken. Der junge Walter Benjamin sagte: «Wir brauchen eine schöne und freie Gemeinschaft, damit das Allgemeine auszusprechen sei, ohne gemein zu werden. Diese Möglichkeit haben wir noch nicht und die wollen wir uns schaffen.» Edith Stein sollte diese «freie Gemeinschaft» erst in Göttingen, später in Bergzabern finden.

Das Studium in Breslau befriedigte sie immer weniger. Als sie für Sterns Seminar einen Vortrag erarbeitete, sagte der Kommilitone Georg Moskiewicz zu ihr: «Lassen Sie doch all das Zeug», und reichte ihr Husserls «Logische Untersuchungen». Durch die Lektüre begriff sie, dass sie sich nicht für Psychologie, sondern für Philosophie interessierte.

Förderin der Frauenrechte

Die Frage Edith Steins ging nach der Stellung des Menschen in seiner Welt, nach dem, was ihn als Wesen ausmachte und seine Position bestimmte, was Wahrnehmung und Erkenntnis für ihn waren, was beide ermöglichten und wie beide funktionierten. Philosophie betrachtete sie als eine Grundlagenwissenschaft. Nichts Geringeres bezweckte Husserl mit seiner Arbeit: Philosophie als eine Disziplin zu begründen, deren Wesen darin besteht, «Wissenschaft von der Wissenschaft zu sein, und die eben darum am prägnantesten als Wissenschaftslehre zu benennen wäre».

Als eine Illustrierte ein Bild von Hedwig Conrad-Martius, einer Schülerin Husserls, publizierte, weil deren Philosophiearbeit prämiert worden war, sprach das auch die Frauenrechtlerin in Edith Stein an. Gerade zu den Themen der Gleichberechtigung der Frauen sollte Edith Stein in den zwanziger Jahren zu einer gefragten Rednerin werden.

In Göttingen studierte sie bei Husserl, wurde über den Begriff der Einfühlung promoviert und arbeitete, nachdem Husserl nach Freiburg gewechselt war, als dessen Assistentin. Bald schon musste sie sich eingestehen, dass ihr «lieber Meister» ihre Arbeitskraft nach Kräften ausnutzte, aber nichts für ihre wissenschaftliche Karriere tat. Sie kündigte Husserl, ihr Nachfolger wurde Martin Heidegger. Ihre Bemühungen, sich zu habilitieren, schlugen aus zwei Gründen fehl, erstens weil sie eine Frau und zweitens weil sie jüdischer Herkunft war.

Die Suche nach Sinn aber erschöpfte sich für sie immer weniger im phänomenologischen Arbeiten, so dass sie nach den tief verunsichernden Erfahrungen des Zusammenbruchs des liberalen Kaiserreiches, des Friedens von Versailles und des Scheiterns ihres politischen Engagements in der liberalen Deutschen Demokratischen Partei (DDP) 1922 zum Katholizismus konvertierte.

 

1922 konvertierte Edith Stein zum Katholizismus, 1998 wurde sie von Papst Johannes Paul II. heiliggesprochen.

Ullstein / Getty

Die Frage nach dem Aufbau der menschlichen Person, danach, was der Mensch ist, trieb immer stärker ihre philosophischen Überlegungen an. Stein beschäftigte sich mit der mystischen Philosophie des Dionysius Aeropagita, mit der Scholastik, vor allem mit Thomas von Aquin, geriet über die Phänomenologen-Freunde mit dem Neothomismus in Berührung.

Das Ich ist nicht geworfen

In den zwanziger Jahren verdiente Stein ihren Lebensunterhalt als Lehrerin am Lyzeum und an der Lehrerinnenbildungsanstalt, die vom Dominikanerinnenkloster Sankt Magdalena in Speyer unterhalten wurden. Ende der 1920er Jahre wechselte sie als Dozentin für Fragen der Mädchen- und Frauenbildung an das Deutsche Institut für wissenschaftliche Pädagogik in Münster. Ihre wissenschaftliche Karriere, die trotz erheblichen Schwierigkeiten Fahrt aufnahm, endete mit der Machtübernahme der Nazis.

Im Herbst 1933 zog sich Edith Stein in den Karmel von Köln zurück, um Karmelitin zu werden. Im Kloster verfasste sie zwei grosse Werke, ihr philosophisches Hauptwerk «Endliches und ewiges Sein. Ein Aufstieg zum Sinn des Seins» und die zutiefst mystische «Kreuzeswissenschaft».

Steins philosophisches Hauptwerk stellt die Antithese zu Heideggers «Sein und Zeit» dar, den anderen philosophischen Weg von Husserl weg. Im Gegensatz zu Heidegger, der das Ich als in die Existenz geworfen betrachtet, sieht Stein das Ich als ein empfangenes Ich, das Anteil an Gottes Ewigkeit hat. Geschöpflichkeit statt Geworfenheit. Der Mensch hat Teil am Sinn des Ganzen, nicht seine Geworfenheit ist das letzte Wort, sondern seine Geschöpflichkeit. Denn dort, wo jemand geworfen wird, da muss es auch einen Werfer geben. Stein versuchte, Wissen und Glauben, Philosophie und Theologie in einen neuen Einklang zu bringen.

Als die Gestapo am 2. August 1942 an der Tür des Karmels klopfte, um sie nach Auschwitz zu verschleppen, glaubte Edith Stein zunächst, ihre Einreisepapiere für die Schweiz seien eingetroffen. Sie wurde aus der Lesung im Chor herausgerissen. Vor dem Kloster hatte sich eine aufgebrachte Menschenmenge versammelt. Eine Augenzeugin berichtete, dass Edith die Hand ihrer Schwester Rosa nahm und leise zu ihr sagte: «Komm, wir gehen für unser Volk.»

Klaus-Rüdiger Mai ist Schriftsteller und lebt in Berlin. Im Juni hat er eine Biografie über Edith Stein veröffentlicht, sie ist unter dem Titel «Geschichte einer Ankunft» im Kösel-Verlag erschienen.

https://www.nzz.ch/feuilleton/h-stein-die-philosophin-schuf-eine-antithese-zu-heidegger-ld.1696452?utm_source=pocket-newtab-global-de-DE
 

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Textauszug aus: Die Affäre Dollfuss – Scharhemberg und der verratene Anschluß 1934

Dieser Auszug zeigt einmal den wahren Grund des 2. WK und die parallelen zur heutigen Westpolitiken......

Ein derartiger Nachruf würde heute wohl eher einen Skandal bewirken, denn in die Herzen der Menschen eingehen. Dennoch muß man daran erinnern, dieser Nachruf ist nicht ideologisch zu werten, sondern dem Herzenbedürfnis der Zeit entsprungen Jener, die ihn kannten. Und ja, er hat sein Tun und Wirken immer im Dienste des Deutschen Volkers gesehen, was heute leider überhaupt nicht mehr begriffen wird. Und dieses Nichtbegreifen ist, Euroäer sein ja oder nein, nur traurig und wird der Geschichte der beien Wke in keiner Weise gerecht.

Nachruf

.........

gehalten am 08. November 1939

am Friedhof von Kritzendorf.

Lieber Kamerad Bodo Kaltenboeck!

Es ist das Los unserer Generation, dass wir seit unserer frühesten Jugend immerfort im Kampfe stehen müssen. Erst einer Zeit lange nach uns wird es vorbehalten sein, unbefangen darüber zu urteilen, wann wir erbitterter und gefährlicher zu kämpfen hatten: im Kriege oder im Frieden. Und wo uns die Kämpfe empfindlicher Trafen: im Feindesland oder in der Heimat!

Du bist einer von denen gewesen, die da und dort den Kampf suchten, noch bevor die Not-wendigkeit offenbar wurde, ihn führen zu müssen.

Und Du warst der geborene Kämpfer !

Doch Deine Kampfnatur war von künstlerischer Phantasie beflügelt, sie hatte ein helles Gehör und ein prophetisches Gesicht; und niemals trieb sie Dich zum Kampfe nur der Zerstörung wegen! Im Gegenteil: Du warst ein Bahnbrecher der Ordnung, der Sauberkeit, der Wahrheit und der revolutionären schöpferischen Kräfte! 

Drum standest Du stets als einer der Ersten auf den Plätzen, wo entschlossene Männer sich zum Kampfe sammelten. Wir alten Frontsoldaten haben zu Dir aufgeschaut, wie man eben zu Männern aufsieht, die dazu berufen sind, die Fahne hoch zu halten, im Kampfe die Richtung zu weisen und von denen man überzeugt ist, dass sie wohl fallen könne, dass sie aber niemals die Waffen strecken werden. Du hast als Waffe nicht allein den Karabiner getragen und denDolch des Sturmsoldaten; auch Deine glänzende Feder diente dem Kampfe!  

Weiss Gott, wie oft Du einst an der Front Deine Brust, die die goldene Tapferkeitsmedaille ziert, unbekümmert und tapfer den feindlichen Geschossen ausgesetzt hast, um das geliebte

Vaterland zu schützen.

Wir wissen aber, wie sehr sich später im harten Ringen um das neue Reich Dein scharfer Ver-stand, sei es im Angriff, sei es in der Ver-teidigung der Idee, bewährt hat.

Dein Wort – geschrieben oder gesprochen – hat nicht nur geholfen, manch feindliches Bollwerk im eigenen Lande wankend zu machen, mehr noch: diesem Deinem Worte ist es sogar gelungen, Feind in Freunde zu verwandeln.

Noch nie vermochte ein Kämpfer auf dieser Erde mehr zu erreichen als dies.

Kamerad Bodo Kaltenboeck!

Es ziemt uns nicht, mit der Vorsehung zu rechten, weil es ihr gefallen hat, Dich jetzt schon – viel zu früh. - zur grossen Armee einzuberufen!

Wir wollen dem Schicksal dankbar sein, dass es Dich wenigstens die Erfüllung Deiner schönsten Ideale erleben liess: die ersehnte Heimkehr der Ostmark, den endgültigen Sieg der Bewegung, die Wiedergesundung und Wiedererstarkung dedeutschen Nation. 

Du hast niemals aufgehört, Dich als Soldat zu fühlen , und als Soldat bist Du auch von uns gegangen. Die entbehrungsreichen Jahre des Krieges, die leidvollen Monate im Kerker, haben

auch Deine Gesundheit untergraben.

So bist auch Du als Opfer des nun schon 25 Jahre dauernden Kampfes um Deutschland und für Deutschland auf der Wallstatt geblieben.

Wir dürften Dich mit vollem Rechte einen Helden, einen Märtyrer nennen. Doch diese Bezeichnung würde Deine Bescheidenheit nicht dulden. Es gilt nicht weniger, wenn wir sagen:

Kamerad Kaltenboeck, Du warst ein ganzer Mann. Was immer die Zukunft uns Lebenden noch aufer-legen wird an weiteren Entbehrungen, an neuen Erschütterungen und Kämpfen: Es tröstet uns heute und fürderhin, dass Du im Geiste in unseren Reihen mitmarschieren wirst.

Wer die Fahne trägt, muss stehen“. Das war Diene Parole. Muss stehen, damit die Fahne nicht falle.“

Darum rufen wir, Deine Kameraden, Dir zum Abschied das eherne Versprechen zu:

Kamerad Bodo Kaltenboeck, verlass` Dich drauf, die Fahne wird stehen bleiben!


 
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