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  Mythologien 04.04.2020 11:26 (UTC)
   
 

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Ein Mysterium aus Bulgarien....

02. 04. 2020

Nimmt man dieses Objekt als Einzelobjekt in Bulgarien, so mag es, wie in den Legenden vorort dargestelltt, ein Mysterium darstellen. Sieht man die Bauhandschriften jedoch mit Vergleichbarem in ganz Europa wie der Welt, so sieht das ganze schon ganz anders aus.

Die hier gefundenen Tonscherben sagen über das Alter nur aus, es wurde auch in dieser Zeit genutzt. Nur, diese mysterische Anlage bestand da bereits. Die Verwitterungsspuren finden wir an derartigen Objekten aufgrund des Materials und vergleichbarer klimatischer Bedingungen auch in Spanien wie Portugal und sonst wo.

Nein, es sind Hinterlassenschaften, die in die Steinkultur von vor mehreren hunderttausenden von Jahren gehören, wie sie kein Relikt des Homo Sapiens Sapiens sein können. Und sie sind auch hier, wie fast überall aus jenden fernen Zeiten, in astronomischer Ausrichtung erstellt. Ein Vorgang, der für die Frühestkulturen symbtomatisch sind, da sie mit der Zivilisationsfindung, immer auch im Zusammenhang mit den Erkenntnissen aus der Ekliptik in Verbindung stehen.


Felsenheiligtum Harman Kaya, Momchilgard, Bulgarien.

Das Heiligtum befindet sich auf einem Hochplateau, um eine natürliche Höhle mit einer Tiefe von 7 Metern, die ebenfalls Teil der Kultstätte war. Die Höhle war durch eine Spalte zwischen den Felsen zugänglich, die durch eine Tür verschlossen war, deren Schwelle und Rillen im Felsen noch sichtbar sind. Vor der Höhle wurden Keramikfragmente gefunden, die frühesten Fragmente stammen aus der späten chalkolithischen Epoche und die neuesten aus dem 1.-2. Jahrhundert n. Chr.
In den senkrechten Felsen zum Höhleneingang sind Nischen und trapezförmige Opferaltäre geschnitzt. Die beiden in die Felsen außerhalb der Höhle gehauenen Terrassen, von denen eine kreisförmig und die andere leicht oval ist, weisen darauf hin, dass der Ort einen astronomischen Zweck hatte. Der ovale Kreis mit einem Durchmesser von etwa 10 Metern, der leicht nach Norden geneigt ist, hat sechs konzentrische Halbkreise in einem Abstand von 0,3 bis 1,4 Metern voneinander. In den Felsen am westlichen Rand der Plattform ist ein Thron geschnitzt, der in Ost-Nordost-Richtung ausgerichtet ist. Der zweite Standort ist fast kreisförmig mit einem Durchmesser von etwa 15 Metern und hat 1 konzentrischen Halbkreis mit einer leichten Neigung nach Süden. Am nördlichen Ende dieser Plattform wurde ein anderer Thron nach Nordosten geschnitzt.